Zum Inhalt springen

Übungsdienst-Ideen für den nächsten Dienstabend

Wenn der Dienstplan steht, aber die Übung noch fehlt: hier sind Ideen nach Zeitfenster, verfügbarer Mannschaft und Ausbildungsziel sortiert.

35 passende Übungen

Passt in 60 Minuten

Kurze Einheiten für Abende mit knapper Zeit – inklusive Nachbesprechung machbar.

Funktioniert mit kleiner Mannschaft

Übungen für Trupp- und Staffelstärke, wenn nicht die ganze Gruppe antritt.

Alle Übungen: Übungen für kleine Mannschaften

Einsatzübungen mit durchgehender Lage

Von der Alarmierung bis zur Nachbesprechung – realistischer Ablauf am Stück.

Alle Übungen: Einsatzübungen mit durchgehender Lage

Grundlagen auffrischen

Handgriffe und Gerätekunde, die regelmäßig auf den Dienstplan gehören.

Alle Übungen: Übungen für den Grundlagendienst

Erst die Rahmenbedingungen, dann das Thema

Der Dienstabend steht und fällt mit drei Fragen: Wie viele Kräfte kommen erfahrungsgemäß, wie lange bleibt nach Antreten und Nachbereitung wirklich Zeit, und welches Fahrzeug steht zur Verfügung? Wer zuerst diese Rahmenbedingungen klärt, muss die geplante Übung nicht mitten im Ablauf abbrechen. Eine Lage, die eine Gruppe voraussetzt, wird mit fünf Anwesenden zur Vorführung für zwei Leute – der Rest schaut zu. Deshalb sind die Ideen hier nach Zeit, Einheit und Format gegliedert und nicht nach Schlagworten.

Ein Ausbildungsziel pro Abend reicht

Ein klares Ziel schlägt drei halbe Themen. Wer den Trupp im Innenangriff auf Türöffnung und Rückzugsweg trainieren will, braucht dafür keine parallele Verkehrsabsicherung und kein zusätzliches Funkthema. Die Übungen enthalten jeweils Lage, Ziel, benötigte Kräfte, Ablauf und Material – so lässt sich vorab einschätzen, ob das Thema in die vorhandene Zeit passt. Kürzere Einheiten geben Raum für eine ordentliche Nachbesprechung, und genau dort entsteht der Lerneffekt.

Wiederholung ist kein Rückschritt

Griffe, die im Einsatz sitzen müssen, gehören regelmäßig auf den Dienstplan – Wasserentnahme, Trupp-Kommunikation, Gerätekunde am eigenen Fahrzeug. Es hilft, bekannte Abläufe mit einer neuen Lage zu verpacken: gleiche Handgriffe, anderes Umfeld, anderer Zeitdruck. Wer eine Übung mehrfach fährt, sollte beim zweiten Durchgang die Rollen tauschen, damit nicht immer dieselben Leute dieselbe Aufgabe übernehmen.

Nach dem Dienst ist vor dem Dienst

Was gut lief, ist schnell vergessen. Eine kurze Notiz direkt nach der Übung – was hat gehakt, was war zu leicht, was fehlte an Material – macht die nächste Planung deutlich schneller. Übungen lassen sich hier merken und für den eigenen Dienstplan zusammenstellen; eigene, bewährte Übungen können ergänzt werden, damit andere Wehren davon profitieren.

Weitere Übungen nach Bedarf

Häufige Fragen

Wie lange sollte ein Übungsdienst dauern?

In der Praxis bleiben nach Antreten, Aufbau und Nachbesprechung meist 60 bis 90 Minuten reine Übungszeit. Plant lieber knapper und nutzt die gewonnene Zeit für die Nachbesprechung.

Was tun, wenn nur wenige Kräfte da sind?

Auf Übungen ausweichen, die im Trupp oder in Staffelstärke funktionieren – etwa Gerätekunde, Truppabläufe oder Stationsbetrieb mit kleinen Gruppen.

Braucht jeder Dienstabend ein Übungsobjekt?

Nein. Viele Übungen laufen am Gerätehaus, auf dem Hof oder im Schulungsraum. Ein externes Objekt lohnt sich, wenn die Lage es wirklich erfordert.

Wie vermeidet man, dass immer dieselben üben?

Rollen vor dem Start verteilen und beim zweiten Durchgang bewusst tauschen. Bei Stationsbetrieb rotieren alle Trupps durch jede Station.

Eure Übung hilft der nächsten Wehr.

In zwei bis drei Minuten eingereicht – mit Lage, Ziel, Ablauf und Material. Veröffentlicht wird nach der Prüfung.

Übung einreichen